Susanne Franz ist Front-Sängerin der Band “Isartaler Hexen” und hat jetzt als Solokünstlerin in ihrem ganz eigenen Stil die beiden Singles “Neubeginn” und “Wo ein Wille” herausgebracht. schlagerland.tv hat sich mit der gebürtigen Niederbayerin über ihren musikalischen Neubeginn, die Musik- und Schlagerbranche sowie die Bedeutung von Social-Media und ihrer neu gestalteten Webseite unterhalten:

Christian Finger von schlagerland.tv: Dein neuer Song heißt „Neubeginn“. Um welche Art des Neuanfangs geht es Dir?
Susanne Franz: Ich bin parallel zu den “Isertaler Hexen” seit ca. 5 Jahren solomäßig in der Partymusik-Szene unterwegs, was auch weiterhin erst mal so bleibt, da es mir nach wie vor sehr viel Spaß macht. Aber man wird auch älter und reifer und möchte gerne eigene Songs verwirklichen mit tiefgreifenden Texten, die mein Leben und meine musikalische Laufbahn beschreiben. Daher der Neubeginn. Ich möchte den Menschen da draußen etwas von Mir erzählen.

Es gibt auch ein sehr hochwertig produziertes Musikvideo zu dem Song. Wie kam es zu dieser Idee und wie waren die Dreharbeiten?
Mein Produzent hat mir den Kontakt zur Videoproduktion vermittelt. Zusammen mit Martin Reisner, Video- und Grafikdesigner für namhafte Künstler wie Falco oder Stefanie Werger, habe ich das Video gedreht. Das erste Video sollte bewusst hochwertig produziert werden, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Würdest Du Deine Musik noch als „anspruchsvollen“ Schlager bezeichnen oder gehst Du jetzt musikalisch eher Richtung Singer-Songwriter?
Ich denke, meine Musik ist ein Mix aus Schlager- und Popmusik gepaart mit leichten Rockelementen und Arrangements. Als reinen Schlager würde ich meine Musik nie bezeichnen. Meine Debüt-Single Neubeginn ist eine ruhigere Ballade mit schönen Gitarren Sounds. Meine zweite Single „Wo ein Wille“ geht mehr nach vorne, schnelleres Tempo und kerniger vom Sound. Seid auf den dritten Titel von mir gespannt 😉

Ich habe den Eindruck, dass die Schlagermusik im Moment immer vielfältiger und experimentierfreudiger wird und von den Produzenten und Sängern immer mehr unterschiedliche Musikstile mit Schlager „fusioniert“ werden. Wie siehst Du die Entwicklung im Schlager-Bereich?
Der Schlager ist vielseitiger geworden, moderner und elektronischer. Aber das ist okay so.

Wie schwer ist es, sich als Newcomer in der Musikbranche Gehör zu verschaffen und bei einem stetig wachsenden Publikum bekannt zu werden? Und wie kann man mit Musik heutzutage noch seinen Lebensunterhalt verdienen?
Ich habe zum Glück noch andere musikalische Projekte, bei denen ich gut unterwegs bin. Aber aller Anfang mit neuem Projekt oder als Newcomer ist schwer. Man muss ein erfolgreiches Airplay haben, in vielen Radios gespielt werden, damit die Leute auf einen aufmerksam werden. Interviews geben, Social Media Präsenz zeigen, Werbung, Marketing etc…
Ich bezeichne meinen Anfang immer als Ochsentour. Von einem Termin zum anderen fahren, immer am Ball bleiben. Natürlich muss auch die Qualität der Songs passen. Da habe ich besonders viel Wert drauf gelegt.

Nino de Angelo ist ja gerade aus dem Schlagerzirkus ausgestiegen mit der Begründung, es würden immer nur die gleichen Sänger in die großen TV-Musikshows eingeladen, ohne dass auch neuen Künstlern eine Chance gegeben wird. Wie siehst Du das?
Ich denke auch, dass sich in den großen Musik- und TV-Shows das Programm sehr oft großteilig wiederholt und vor allem zu wenig Augenmerk auf Newcomer gelegt wird.

Social Media ist ja eine sehr wichtige, weil sehr “effiziente” und zugleich auch relativ kostengünstige Möglichkeit für Künstler wie Dich, um auch ohne ein großes Label und teure Image-Kampanien direkt mit den (potentiellen) Fans in Kontakt treten zu können. Wie sieht Deine Arbeit im Bereich Social Media aus?
Im Social Media bin ich sehr aktiv. Wie du sagst, es ist eine kostengünstige Plattform, auf der man sich einer breiten Masse präsentieren und auf seine Produkte und Musik aufmerksam machen kann. Dort kann man viele seiner Fans gewinnen. Früher gab es lediglich eine Homepage, auf der man sich präsentiert hat. Heute sind es die Sozialen Medien mit wachsendem Zulauf.

Du hast gerade Deine Webseite www.susannefranz.com komplett neu gestaltet und diese sieht sehr ansprechend und modern aus. Welche Gedanken hast Du Dir bei der Gestaltung gemacht und welchen Stellenwert hat die Webseite für Dich im analogen und digitalen „Susanne-Franz-Universum“?
Nicht jeder benutzt heutzutage die Sozialen Medien, um sich über einen Künstler oder generell über eine Person zu informieren. Ich denke, eine Homepage ist auch in der heutigen Zeit noch sehr wichtig. Man kann mit wenigen Klicks alle wichtigen Infos über einen Künstler erfahren.

Was können wir musikalisch als nächstes von Dir erwarten?
Ich habe jetzt meine zweite Single „Wo ein Wille“ veröffentlicht, die z.B. auch in den Hitparaden sehr gut ankommt. Es wird in naher Zukunft noch einiges Neues geben wie Videos, neue Titel etc… Bleibt gespannt 😉

 

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